Preisträger beim Wettbewerb "Deutschland summt" 2025
Am 27. September 2025 haben wir im Wettbewerb "Deutschland summt" von der Stiftung für Mensch und Umwelt in Berlin einen zweiten Preis bekommen für unser Vorgartenprojekt.
An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an Birgit Helbig , auf deren Naturgartenseminar die erste Idee für den Vorgarten entstanden ist und die immer eine Antwort auf meine Fragen hat und an Susanne Piwecki und Mirjam Hensel von "Wilde Hilde - Die Naturgartenplanerinnen", die für die Auswahl der Pflanzen verantwortlich waren und ebenfalls immer beratend zur Seite sehen. Ihr seid super! Herzlichen Glückwunsch auch an alle anderen PreisträgerInnen. Wir sind begeistert von den vielen tollen Projekten!
Hier sind die Preisträger-Beiträge zu finden: https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html
Wenn ihr nach rechts scrollt, seht ihr noch mehr Fotos von der Preisverleihung.
Fotos: © Rasele Photography
Die Laudatio hielt Autorin und Naturgartenspezialistin Sigrid Tinz, rechts im Bild Julia Sander, Organisatorin des Wettbewerbs "Deutschland summt".
Viele Geschenke standen für die Preisträger bereit.
Im Rahmenprogramm gab es gute Möglichkeiten für Gespräche und Vernetzung
Von links: Sigrid Tinz, Ralph und Ute Schäfer, Julia Sander
So eine Biene hat auch den Weg in unser Zuhause gefunden.
Vorgarten-Umgestaltung I Ergebnis nach Fertigstellung
Nach der Fertigstellung
Im Frühjahr 2025 konnten wir zuschauen, wie alle Pflanzen zu wachsen begannen
Sitzplatz
Der Vorgarten ist auch ein Platz zum Verweilen für uns, nicht nur für die zahlreichen Insekten und Vögel
Totholz
Wie überall im Garten wurde auch im Vorgarten an verschiedenen Stellen Totholz integriert
Wassergebundene Wegedecken
Um möglichst wenige versiegelte Flächen zu haben, aber trotzdem gut begeh- und befahrbare Wege, haben wir wassergebundene Wegedecken gewählt
Blühende Vielfalt
Hier ist das rote Seifenkraut zu sehen
Information
Da wir häufig Fragen zu unserem Garten bekommen, haben wir ein Infoschild gestaltet und im Vorgarten aufgestellt. Es informiert über die Elemente des Naturgartens, die hier zu sehen sind
Struktur
Bei aller Naturliebe sind uns auch klare Strukturen wichtig - wir finden, das schließt sich nicht gegenseitig aus
Geophyten
Hunderte von Blumenzwiebeln haben im Vorgarten ihren Platz gefunden, meist greifen wir zu Arten, die nach und nach verwildern und so einen natürlichen Charakter ausstrahlen
Der Start
Im Februar 2024 haben wir damit begonnen, den Vorgarten für die Umgestaltung vorzubereiten. Der Buchsbaum war bereits sehr vom Zünsler unter Stress gesetzt und konnte sich nicht mehr erholen. Die beiden Bäume im Vorgarten sind Kugel-Robinien - wie wir heute wissen, wenig naturfreundlich. Die Robinie zählt zu den invasiven Neophyten, somit hat sie in unserer Natur und auch im Naturgarten nichts verloren.
Planung
Vor dem Start haben wir uns Gedanken gemacht, wie die Architektur des Vorgartens künftig sein soll. Was möchten wir integrieren, welche Elemente soll er enthalten, welches Material verwenden wir? Mit den Ideen im Kopf haben wir diesen Plan gezeichnet - und nahezu genau so umgesetzt. Bauzeit war von März bis November 2024.
Der Weg
16 t Steine für Trockenmauern
Wir haben in der Nähe gebrauchte Steine gefunden, die uns geliefert wurden. Bei der Auswahl des im Garten verbauten Materials achten wir nach Möglichkeit immer auf Nachhaltigkeit
Umsetzung
Zu Anfang des Jahres 2024 haben wir oft noch im Dunkeln gearbeitet, weil die Tage so kurz waren. Alle Trockenmauern und Wege hat Ralph nach und nach errichtet - die Strukturen für den zukünftigen Vorgarten
Pflanzung
Nachdem alle Strukturen fertig waren, fanden über 240 Pflanzen, Blumenzwiebeln und Gehölze ihren Weg in die Beete
Was zeichnet uns aus?
Nach und nach entstehen Wege und die restlichen Mauern.
Blick von oben auf den Zwischenstand.
Ein fertiger Teilbereich
Um die Pflasterfläche etwas aufzulockern, haben wir aus der Mitte Steine herausgenommen und einen Stahlring eingesetzt und bepflanzt.
Fertige Mitte
Totholzstämme finden Ihren Platz im Sandarium für die Wildbienen.
Der Wegebau hat ziemlich gut geklappt - das Substrat wird mit der Rüttelplatte verdichtet. Wir sind begeistert, wie gut und stabil die Wege sind.
Im Herbst 2024 ist alles fertig gebaut und die Pflanzen können gesetzt werden.
Sehr schnell ist im Frühjahr und Sommer 2025 alles bewachsen. Zunächst mit vielen Einjährigen, das wird sich im Laufe der Zeit ändern, wenn die Stauden größer werden.
Den Sitzplatz nutzen wir sehr gerne, insbesondere Samstagsmorgens für die Kaffeepause bei der Gartenarbeit, weil hier die Morgensonne scheint.